Schnellere Diagnose von Tremor durch Tremipen der Firma Tremitas

Händezittern objektiv messen mit dem Tremipen

Das Klagenfurter Medizintechnikunternehmen Tremitas GmbH hat mit dem Tremipen® einen smarten Stift entwickelt, der das unkontrollierbare Zittern (Tremor) in den Händen, wie es u.a. häufig bei der Parkinson-Krankheit auftritt, objektiv messen kann. Tremor ist zwar nicht heilbar, jedoch gibt es wirksame Medikamente und Therapien. Die richtige, individuell angepasste Medikation für einen Tremor-Patienten zu finden kann sich als schwierig erweisen: um zu wissen, ob und wie ein Medikament den Tremor beeinflusst, müssen das Zittern und seine Stärke (Amplitude) sowie Schnelligkeit (Frequenz) objektiv überprüft werden.

Derzeitige Tremor-Bewertung

Bisher wurde die Überprüfung des Tremors bei Betroffenen durch geschulte Neurologen, während der Kontrolltermine, die etwa 1-2x jährlich stattfinden, ermittelt: der Arzt sieht sich die Hände seiner Patienten an und bewertet die Stärke des Zitterns. Objektive Messungen werden zwar auch durchgeführt, doch das benötigte Gerät, das EMG-Accelerometer, braucht bis zu einer Stunde für die Messung und Auswertung sowie geschultes Personal für die Bedienung. Durch die zeitintensive und doch komplizierte Handhabung des EMG-Accelerometers sowie die ausschließlich stationäre Verfügbarkeit, finden diese Messungen auch nicht regelmäßig statt.

Einfache Handhabung des Tremipen

Mit dem Tremipen® ist es das erste Mal möglich, Tremor auch außerhalb von Kliniken oder Arztpraxen objektiv zu messen: die Handhabung des Messgerätes ist so einfach wie die eines Fieberthermometers und kann auch ohne Hilfe eines medizinischen Experten durch den Patienten selbst durchgeführt werden. Patienten müssen das Gerät während der Messung für nur 30 Sekunden in der Hand halten und können die Ergebnisse danach sofort am Display ablesen. Durch die regelmäßigen Messungen, sowie das Notieren der Ergebnisse, kann eine Verlaufskurve des Tremors erstellt werden, die nicht nur Betroffenen zeigt, wie sich der Tremor verhält, sondern auch wertvolle Informationen für den behandelnden Arzt bereitstellt. Anhand dieser objektiven Werte kann dann auch die Medikation individueller angepasst und auf Veränderungen schneller reagiert werden. Auch den Arzt kann der Tremipen® in diagnostischen Prozessen unterstützen: Durch die Ermittlung der Tremorfrequenz können Rückschlüsse auf die zugrundeliegenden Ursachen des Zitterns gezogen werden, denn nicht jedes Zittern ist automatisch Parkinson. Tremor kann viele Ursachen haben und unterschiedliche Tremorerkrankungen bilden unterschiedliche Frequenzen aus.

Mehr Informationen zum Thema Tremor und zum Tremipen® findet man auch online unter https://tremitas.com/krankheitsbilder/was-ist-tremor/

Immer mehr Patienten entscheiden sich für einen Wahlarzt

In Österreich sind die Kosten für Wahlärzte im Zeitraum von 2007 bis 2017 um 48 Prozent angestiegen. Die zunehmende Beliebtheit der Wahlärzte macht sich ebenfalls in Kärnten bemerkbar. Auch wenn hier der Trend nicht ganz so stark ausgeprägt ist wie in den anderen Bundesländern
Österreichs. Krankenversicherte Österreicher suchen immer öfter Wahlärztinnen und Wahlärzte auf. Bei der Kärntner Gebietskrankenkasse sind im Jahr 2017 fünf Prozent mehr Wahlarzt-Rechnungen eingegangen als im Vorjahr 2016. Für den klar erkennbaren Anstieg gibt es viele Gründe.

Arztwahl vorrangig bei Psychiatern, Kinderärzten und Gynäkologen

Insgesamt gesehen existieren in Kärnten ungefähr 620 Wahlärztinnen und Wahlärzte. Davon haben auch fast alle einen Vertrag mit der Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK), das Verhältnis ist also noch ziemlich ausgeglichen. Der Direktor der KGKK, Johann Lintner äußert sich dazu
folgendermaßen: „Es gibt keine Forderung nach zusätzlichen Planstellen, aber es gibt Bereiche wie die Gynäkologie, die Kinderheilkunde aber auch die Psychiatrie, wo sich der Patient den Arzt selbst aussucht und hier werden vermehrt Wahlärzte in Anspruch genommen“.

Ziel der GKK (Gebietskrankenkassen) in Österreich: Wartezeiten beim Arzt reduzieren

Freie Arztwahl, mehr Zeit zum Wohle des Patienten, zusätzliche Behandlungen und weniger Wartezeit. Das sind die Hauptgründe, warum immer mehr Wahlärzte aufgesucht werden. Für Lintner sind die genannten Faktoren sehr gut nachvollziehbar. Gespräche mit der Ärztekammer
sollen bereits stattgefunden haben, um beispielsweise die langen Wartezeiten bei Kassenärzten zu minimieren. Bei der Patientenanwaltschaft des Landes sind die Anfragen zu dem Thema Wahlärzte noch überschaubar. Viel eher steigen dagegen die Beschwerden über die verpflichtenden Kosten für einige Zusatzleistungen an, unabhängig davon, ob es sich um einen Kassenarzt oder einen Wahlarzt
handelt.

Patientenanwältin fordert bessere Kassenverträge

Die Patientenanwältin des Landes, Angelika Schiwek prophezeit – angesichts einer steigenden Nachfrage nach Wahlärzten – die Bildung einer sogenannten Mehrklassenmedizin: Sie setzt sich dafür ein, dass, „alle Maßnahmen, die möglich sind, getroffen werden, um dem entgegenzutreten. Zum Beispiel, indem man die Wahlarzt-Honorar-Gestaltung weniger attraktiv macht und die Kassenverträge mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten ausstattet und damit auch dieses System wieder
attraktiver macht.“

„Mehrklassenmedizin“ findet nicht statt

Den Begriff „Mehrklassenmedizin“ möchten aber weder die Ärztekammer noch die Gebietskrankenkassen in den Mund nehmen. Viel eher handle es sich hierbei um eine sozialpolitische Herausforderung, erklärt Johann Lintner, Direktor der Kärntner Gebietskrankenkasse. Weiterhin führt er aus: „Wir müssen die einzelnen Leistungskataloge modernisieren und den Faktor Zeit oder Zuwendungsmedizin mehr in den Fokus nehmen, sodass
Patienten vermehrt Vertragsärzte in Anspruch nehmen“.

FPÖ bilanziert eine „verfehlte Gesundheitspolitik“

Die FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) kritisiert den „Notausweg Zehntausender Kärntner Patienten zu Wahlärzten“. Man erkenne das „traurige Ergebnis einer verfehlten Gesundheitspolitik durch SPÖ-Gesundheitsreferentin Beate Prettner und die GKK Kärnten“. Der regionale ambulante Strukturplan 2020, welcher von Grünen, ÖVP (Österreichische Volkspartei) und SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) im Landtag trotz Widerspruch der FPÖ durchgesetzt worden ist, kalkuliere mit zu wenigen Kassenstellen. Vor allem in den Mangelfächern Gynäkologie
und Kinderheilkunde sei diese Verfehlung klar zu erkennen. In der Folge komme es bei den Vertragsärzten zu langen Wartezeiten. „Daher müssen derzeit Tausende Versicherte zu privaten Gynäkologen und Kinderärzten ausweichen“, bilanziert Christian Leyroutz (FPÖ

Wahlärzte sind notwendig für ein funktionierendes Gesundheitssystem

Wahlärzte behandeln nur einen Bruchteil der medizinischen Leistungen in Österreich

Der Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, Alexander Biach, betont, man solle die Kirche im Dorf lassen, denn der generelle Bericht, es gäbe zu viele Wahlärzte im Verhältnis zu Kassenärzte, sei nur negative Presse. Zwar ist die Zahl der Wahlärzte mit knapp 10.000 höher als die der Kassenärzte mit ungefähr 8.150. Jedoch übernehmen Wahlärzte nur rund acht Prozent der medizinischen Leistungen und damit einen Bruchteil im Vergleich zu den Vertragsärzten der Krankenkassen. Hauptgrund für den Besuch beim Wahlarzt ist für Patienten immer noch die geringere Wartezeit. Biach betont, dass längere Wartezeiten nicht immer zu verhindern sind und deswegen seien Wahlärzte auch in Zukunft notwendig. Man arbeite jedoch an einer Verbesserung der Wartezeiten, was bisher auch bei den CT- und MRT-Untersuchungen gelang.

Kassenärzte bilden immer noch das Grundgerüst

Biach hebt hervor, dass das Gesundheitssystem auf den Kassenärzten aufgebaut ist und aktuell weniger als ein Prozent der Kassenstellen nicht besetzt. Man müsse den Beruf des niedergelassenen Arztes wieder attraktiver gestalten. Dies geschieht nicht ausschließlich mit dem Gehalt. Man müsse bei der Ausbildung ansetzen und neue Formen der Zusammenarbeit implementieren.

Wahlärzte decken wichtige Behandlungsmöglichkeiten ab

Johannes Steinhart, der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, sieht die Politik in der Pflicht mehr Versorgungseinheiten anzubieten und somit den Beruf des Kassenarztes attraktiver zu gestalten. Die Bürokratie muss deutlich einfacher zu handhaben sein und die Honorierung angepasst werden. Dennoch kann man nicht auf Wahlärzte verzichten. Diese decken bestimmte Bereiche der Behandlungen ab, die von den Kassenärzte nicht einheitlich behandelt werden können. Zudem ist die Wartezeit bei den Wahlärzten deutlich kürzer als bei niedergelassenen Kassenärzten.

Die Ausgaben der Versicherungen steigen stark

Aufgrund einer parlamentarischen Anfragebeantwortung stellte sich heraus, dass die Ausgaben der Sozialversicherung für Wahlarztleistungen von 2010 bis 2017 um knapp 50 % gestiegen sind. Waren 2010 noch rund 139 Millionen Euro so sind 2017 schon ganze 206 Millionen Euro gewesen. Das lässt sich teils auf die Inflation zurückführen. Jedoch ist ein Großteil auch der vermehrten Besuche der Patienten bei Wahlärzten geschuldet. Bedenklich ist diese Entwicklung jedoch keineswegs. Denn die medizinische Versorgung hängt nicht vom Einkommen ab. Jeder kann für sich entscheiden, ob ein Besuch beim Wahlarzt von Nöten ist.

Gesund sein mit der Kryotherapie!

Kryotherapie findet in Sport, Kosmetik und Medizin statt

Sich in ein ein Becken mit minus 110 °C in Badekleidung zu begeben ist für viele Menschen unvorstellbar. Jedoch in einer Kältekammer herrscht genau diese Temperatur. Die Kryotherapie wird von Leistungssportlern sowohl zum Regenerieren, als auch zur Trainingsvorbereitung genutzt. Hauptsächlich verfügen Praxen und Kliniken in Österreich über Kältekammern, um Rheuma- und Schmerzpatienten Linderung zu verschaffen, sowie in Wellness Hotels in Österreich.

Unvergleichliche Erfahrung mit der Kälte

Die Benutzer bezeichnen die Erfahrung als echten Kick und Adrenalin- und Endorphinschub. Der Ursprung liegt in Japan und wurde dann zur Behandlung von Rheumapatienten mit Schmerzen in den Gelenken weiterentwickelt.

Die Abmessungen einer solchen Kryokammer beläuft sich in der Regel auf zwei mal zwei Meter. Dabei begibt sich der Patient nicht direkt in die kälteste Kammer. Mit sogenannten Vorkammern von minus 10 °C und minus 60 °C wird der Körper an die extremen Temperatur gewöhnt. Anders als vermutet, sollten schnelle Bewegungen in der kältesten Kammer vermieden werden und sich mit Bedacht bewegt werden.

Der Kontakt zum Therapeuten nach außen ist bei gewissenhafter Ausführung ständig gegeben. Zudem sollten Haut und Haare vor Benutzung komplett trocken sein und sämtlicher Schmuck, Kontaktlinsen und Pflaster entfernt werden. Eine weitere Voraussetzung ist ein gesundes Herz-Kreislaufsystem. Bluthochdruckpatienten sollten hingegen von einer Anwendung absehen.

Studienergenisse sind unklar

Eine genaue Datenlage über die Wirksamkeit der Kryotherapie ist nicht vorliegend. Die bereits durchgeführten Studien sind zu heterogen. So ist die Anzahl der Teilnehmer an den Studien sehr gering. Ausserdem war die Verweildauer in den Kältekammern nicht einheitlich und die Kryotherapie wurden häufig nur ergänzend durchgeführt. Sodass die Wirkung von Medikamenten oder anderen Therapien Einfluss in die Bewertung hatte.

Wissenschaftler aus Mailand berichten jedoch, dass bei gesunden Menschen keine Schäden durch die Kryotherapie auftreten. Es werden zudem Antientzündliche Prozesse im Körper in Gang gesetzt und positive Effekte auf muskuläre Enzyme sind festzustellen.

Der österreichische Wissenschaftler Josef Herrmann von der Medizinischen Universität Graz schreibt, es sei ein schmerzhemmender Effekt festzustellen. Dieser halte ungefähr zwei Stunden an. Unklar ist jedoch der ganzheitliche klinische Einsatz, da die Studien unter einer großen Anzahl von Studienabbrecher leiden.

Große Sportvereine vertrauen auf den Erfolg

Über die Wirksamkeit kann sich gestritten. Dennoch setzen Sportvereine und Leistungssportler diese Technik zur Regeneration ein. Im Durchschnitt besuchen diese die Kryokammer ungefähr vier- bis fünfmal innerhalb von 14 Tagen. Den kurzfristige Effekt einer Leistungssteigerung nutzen die Sportler um größere Belastungen auszuhalten. Die Kryotherapie wird jedoch auch nach intensiven Trainingseinheit durchgeführt.

Erste Hotels setzen auf die Kryotherapie

In Österreich verfügen einige Hotels bereits über solche Kältekammern in den Wellness- und Spa Bereichen. Dabei ist eine fachärztliche Präsenz sehr empfehlenswert um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Zielgruppe von der Kryotherapie ist vielfältig. Hauptsächlich sollten jedoch Personen die Kryotherapie aufsuchen, die psychischen Stress ausgesetzt sind und deswegen unter Schlafstörungen, Depressionen oder Burn-Out-Syndrom leiden oder Rheuma- und Schmerzpatienten sind. Ausserdem ist es empfehlenswert eine Kältekammer Therapie durchzuführen, wenn man unter einer Hautkrankheit leidet.

Wahlarzt-Rechnungen können mit Apps der Sozialversicherungen abgewickelt werden

Bequem auf dem Weg zur Arbeit oder Zuhause die Arztrechnung einreichen

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit über die Smartphone-Apps „MeineSV Check“ und „MeineSV Cash“ die Wahlarztrechnungen einzureichen. Dadurch sparen Sie die Zeit und den Weg zur Post.

Viele Services sind mittlerweile per App verfügbar

Über die Apps können Sie verschiedene Services der Sozialversicherungen abrufen. Die wichtigste Funktion stellt aber die Einreichung der Wahlarzt Rechnungen zur Kostenrückerstattung. Die Handhabung stellt sich als denkbar einfach dar. Nach der Anmeldung mittels Handy-Signatur kann die Rechnung abfotografiert werden und mit ergänzenden Daten eingereicht werden.

Die Zukunft wartet mit mehr Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit

Der österreichische Hauptverband der Sozialversicherungsträger will in Zukunft noch weitere Services anbieten und die beiden Apps zu einer einzelnen zusammenfügen. Dadurch wird die Benutzerfreundlichkeit gesteigert. Eine wichtige Funktion, die ergänzt werden soll, ist die Bewilligung von Untersuchungen über die App, sowie ein Online-Terminvereinbarungssystem für die Versicherungskunden.

Der Datenschutz steht an oberster Stelle

Für die Sozialversicherungen ist ein „Weg in das digitale Zeitalter ohne Alternative“ und stellt eine Herausforderung dar. Die Pläne nach einer elektronische Gesundheitsakte ELGA am Smartphone und die nächste Generation der e-Card, die NFC-fähig ist, wodurch die Identifikation beim Arzt kontaktlos erfolgen und die e-Card am Handy realisiert werden kann. An erster Stelle steht jedoch die Frage nach der Datensicherheit. Sobald die Datensicherheit gewährleistet werden kann, steht den neuesten Entwicklungen nichts im Wege.

Die häufigsten Krankheiten im Zusammenhang mit dem Smartphone

Diese 7 Beschwerden können jeden Treffen

Wenn der Handywecker klingelt und man das Gerät sowieso in der Hand hält, ist es ja auch kein Hindernis gleich einen Blick auf das bläulich leuchtende Licht des Smartphones zu werfen. Schnell ist eine halbe Stunde mit der Beantwortung der Benachrichtigungen vergangen.

Beim anschließendem Frühstück wird ein Foto für Instagram aufgenommen und auch direkt mit dem Hashtag #healthyfood geteilt. Es muss ja gezeigt werden, wie gesund das Essen ist, das man gerade im Begriff ist, verzehrt zu werden.

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder Schule ist der Blick auch kaum vom Smartphone zu lösen. Die „Generation Kopf-Unten“ hat von der Gesellschaft auch die liebevolle Bezeichnung „Smombie“ bekommen. Ein schöner Neologismus der beschreibt, wie abhängig ein Großteil der Bevölkerung vom kleinen täglichen Begleiter mittlerweile ist.

Ärzte warnen inzwischen, dass die dauerhafte Handynutzung von der Evolution nicht eingeplant ist und krank machen kann. Zum einen ist da der Dauerstress durch das ständige Verlangen nach Aktualität. Jedoch ist Stress nur eine von vielen Krankheitsbildern, die heutzutage durch Folgen der Smartphonenutzung auftreten. Sieben typische Erkrankungen haben wir für Sie mal zusammengestellt.

1. Die iPhone-Schulter

Wenn das Handy zur Betrachtung eines Bildes oder Videos um 90° gedreht wird und mit beiden vor das Gesicht gehalten wird, entsteht eine verkrampfte Haltung, die auf zu Verspannungen und Schulterschmerzen führen kann. Infolge dessen ist ein Besuch beim Orthopäden vorprogrammiert und unausweichlich.

2. Konzentrationsstörungen

Wie das Ergebnis der Blikk-Medien Studie 2017 zeigt, können bei Kindern unter 13 Jahren durch intensive Nutzung digitaler Medien Entwicklungsstörungen auftreten. Bei der Studie wurden mehr als 5.000 Teilnehmer beobachtet. Dabei ist festgestellt worden, dass bei Kindern unter 13 Jahren bei längerer Nutzung (mehr als eine Stunde pro Tag) häufiger Hyperaktivität auftritt und das Konzentrationsvermögen deutlich verschlechtert ist.

Kinderärzte haben die Hoffnung, dass der bewusste Umgang mit digitalen Medien in Zukunft in die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder mit aufgenommen wird.

3. Kurzsichtigkeit

Durch die vermehrte Naharbeit besteht nicht nur das Risiko trockene und brennende Augen zu bekommen, auch ist die Gefahr an einer Kurzsichtigkeit zu erkranken. Der Augenarzt Prof. Focke vom Universitätsklinikum Tübingen bemerkt, dass Normalsichtige beim Lesen von Zeitungen und Büchern einen Abstand zu den Augen von 40 bis 50 Zentimeter einhalten, jedoch sind es beim Smartphone meist weniger als 30 Zentimeter.

4. Nomophobie

Nomophobie beschreibt die Angst ohne sein Smartphone unterwegs zu sein. Heutzutage ist es unvorstellbar ohne sein Handy aus der Tür zu gehen. Dabei setzt sich das Wort aus „No-Mobile-Phone-Phobia“ zusammen und hat sich eben als Nomophobie eingebürgert.

Betroffene weisen Entzugserscheinungen wie Nervosität, Stress, Panik und Angst auf. Um diese Anzeichen zu bekämpfen ist häufig fremde und professionelle Hilfe durch einen Psychologen von Nöten.

5. Schlafstörungen

Wie Studien beweisen, schlafen Personen, die ständig auf das Smartphone schauen, deutlich schlechter. Eine der Ursachen ist das bläuliche Licht des Handydisplays. Dieses hemmt die Ausschüttung von Melatonin, das dafür zuständig ist, unserem Körper bei Dunkelheit mitzuteilen, müde zu werden.

Zudem ist man bei der Nutzung vom Smartphone geistig-emotional sehr viel aktiver als beim Lesen eines Buches. Wenn das Handy dann noch mit ins Bett kommt, entsteht schnell eine Art Bereitschaftmodus, wodurch der Schlaf sehr viel weniger erholsam ist.

6. WhatAppitis

Der Handy-Daumen wurde das erste mal im Fachmagazin „The Lancet“ im Jahr 2014 unter dem Namen „WhatsAppitis“ erwähnt. Damit ist eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen gemeint, ausgelöst durch das Handy.

7. Handy-Nacken

Durch das ständige Herabschauen auf das Smartphone im Stehen und Gehen entstehen durch Überbeanspruchung Muskelverspannungen und Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Grund dafür ist die Neigung von meist über 45° des Kopfes nach vorn. In diesem Moment lasten statt der üblichen vier bis sechs Kilogramm bis zum fünffachen des ursprünglichen Gewicht auf den Nacken.

Bei akuten Nackenschmerzen kann ein Besuch beim Orthopäden oder Unfallchirurgen helfen.

HIV Heimtests sollen Hemmschwelle senken und Früherkennung fördern

Die Heimtests sollen eine frühe Diagnose fördern

Seit letzter Woche sind in den heimischen Apotheken HIV-Heimtests rezeptfrei erhältlich. Die Mediziner erhoffen sich dadurch eine Steigerung des Therapieerfolgs, denn eine rechtzeitige HIV-Diagnose wirkt sich positiv auf die Therapie und dessen Erfolg aus, wodurch eine Steigerung der Lebensqualität erreicht wird.

Die Handhabung ist denkbar einfach

Die Handhabung ist denkbar einfach und am besten mit der eines Schwangerschaftstest zu vergleichen. Einziger Unterschied besteht in der Methode der Übertragung der Flüssigkeit. Es wird nicht auf den Teststreifen uriniert, sondern ein kleiner Stich in den Finger mit dem Test genügt. Nach der Wartezeit von 15 Minuten signalisiert ein roter Streifen den Anwender darüber, ob eine Infektion vorliegt. Sollte eine rote Linie zu sehen sein, ist der Patient laut Schnelltest HIV-negativ.

Ein Labortest wird nicht ersetzt

Wie jedoch so häufig ist die Aussage dieser Tests nur ein erster Anhaltspunkt. So ist eine Diagnose mit HIV-positiv nicht unmittelbar mit einer Infektion verbunden. Die HIV-Diagnose kann nur zuverlässig durch einen Arzt oder der AIDS-Hilfen mithilfe von Labortests durchgeführt festgestellt werden. Ein weiterer Kritikpunkt ist das diagnostische Fenster. Die Zeit zwischen tatsächlicher Infektion und Nachweis des Virus im Blut des Testers beträgt beim Heimtest zwölf Wochen, was der doppelten Zeit des Labortests entspricht. Somit sind Spontanaktionen nicht möglich.

Die Heimtests haben dennoch ihre Berechtigung. Denn zwischen Infektion und HIV-Diagnose klaffen oft große Zeiträume. Jedoch ist eine frühe Diagnose und Therapie durchaus erfolgversprechend und dämmt das Risiko weitere Personen mit dem HI-Virus zu infizieren. Den österreichischen AIDS-Hilfen zufolge stieg die Zahl der Neudiagnosen im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 428 auf 447.

Die Kosten sind überschaubar

Der HIV-Selbsttest kostet etwa 30 Euro und ist ausschließlich in Apotheken erhältlich. Der Online Vertrieb ist verboten. Darüber hinaus wird vor nicht zertifizierten HIV-Heimtests gewarnt, denn diese können keine HIV-Diagnose mit der geforderten Verlässlichkeit ausstellen.

Was sollte Ich beim Wespenstich tun?

Die wichtigsten Verhaltensweise vor und nach dem Stich

Das wichtigste bei einem Wespenstich ist es, die Ruhe zu bewahren und das Insektengift nicht mit dem Mund auszusaugen. Bei den meisten Menschen, diejenigen die nicht unter einer Allergie leiden, kann die Schwellung und der Juckreiz mit herkömmlichen Hausmitteln behandelt und eingedämmt werden.

Die richtigen Schritte

Einige Behandlungsmethoden sind:

• Wichtig ist es, das Gift nicht mit dem Mund auszusaugen, da sich das Insektengift sonst im Körper verteilen kann. Besser eignen sich dazu Saugstempel oder Giftpumpen aus der Apotheke.

• Als erstes sollten Sie einen heißen Waschlappen auf den Stich legen, wodurch die Eiweiße des Wespengifts zerstört werden.

• Anschließend sollten Sie die Region mit Kühlpads oder Eiswürfeln kühlen, um die Schwellung zu reduzieren.

• Zwiebeln und Zitronen haben eine Entzündungshemmende Wirkung.

• Um dem Juckreiz entgegen zu wirken, tragen Sie Speichel auf den Stich auf.

Was ist wenn ich eine Allergie habe?

Anzeichen einer Allergie sind jedoch Atemnot, Herzrasen oder Kreislaufbeschwerden. Dabei gilt: keine Zeit verlieren und schnell zum Arzt gehen, am besten einen Allergologen.

Weitere Anzeichen für eine Allergie gegen Wespenstiche sind Quaddeln, Starke Schwellungen an der Stichstelle oder im Gesichts- und Halsbereich, Schnupfen und Übelkeit. Im schlimmsten Fall kann es jedoch zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Dieser ist lebensgefährlich und erfordert einen Notarzt.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Im Falle eines Stichs im Mund sollte ein Arzt innerhalb kürzester Zeit aufgesucht werden. Denn die Atemwege können gefährlich anschwellen. Auf dem Weg ist es empfehlenswert Eiswürfel zu lutschen um der Schwellung entgegenzuwirken.

Wie wird der Stachel richtig entfernt?

Es ist wichtig, das Gift einer Wespe schnellstmöglich mit Saugstempeln oder Giftpumpen entfernen, da es sonst zu Infektionen kommen kann. Denn Wespen kommen schnell in Kontakt mit Bakterien, beispielsweise durch kranke Tiere oder verdorbenes Essen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Blutvergiftung.

Wespen und Hornissen stechen häufiger und lassen deshalb in der Regel nicht ihren Stachel in der Haut stecken. Ist dennoch ein Stachel in der Haut, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Bienenstich. Dieser muss so schnell es geht entfernt werden, am besten mit einer Pinzette, um die weitere Injektion von Gift zu unterbinden.

Wie kann ich einen Stich verhindern?

Um Wespen abzulenken, ist es hilfreich, eine Schale Zuckerwasser oder ein Stück Wurst abseits des eigenen Tisches hinzustellen. Zudem stechen Wespen, wenn sie sich angegriffen fühlen. Aus dem Grund sollte Panik vermieden oder die Wespen nicht angepustet werden, sie nicht einengen oder durch Wedeln vertrieben werden.

Die Hälfte der Medizinanwärter benötigt Nachhilfe

Viele Bewerber auf zu wenig Plätze

Das Verfahren ist hart. Auf jeden Studienplatz in Medizin kommen 10 Anwärter. Aus diesem Grund nehmen sich mehr Studenten Nachhilfe für den Eignungstest. Denn durch einen sehr guten Eignungstest erhöhen sich die Chancen auf einen Studienplatz ungemein. Die Nachhilfe findet häufig in Form von kostenpflichtigen Vorbereitungskursen statt.

Das Geschäft mit den Kursen

Diese gibt in einer großen Vielfalt. Es besteht die Möglichkeit einen einwöchigen Intensivkurs für rund 500 Euro zu besuchen oder aber auch ein einjähriges Vorstudienjahr Medizin für ungefähr 3500 Euro in Anspruch zu nehmen. Mittlerweile sind auch weitere Studiengänge hinzugekommen wie zum Beispiel Psychologie.

Die Zahl der Teilnehmer steigt stetig

Das Geschäft mit dem Studenten floriert. Seit der Einführung der MedAT im Jahre 2013 boomt das Geschäft der Vorbereitungskurse. ÖH hat 2017 in einer Erhebung bemerkt, dass rund 50% der Bewerber einen solchen Kurs absolvieren. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person betragen dabei ca. 500 Euro. Es ist jedoch nicht belegt, dass diese Kurse einen positiven oder negativen Effekt auf das Ergebnis der Prüfung haben. Eine Studie der MedUni Graz hat festgestellt, dass Bewerber mit Vorbereitungskurs nicht besser abschneiden als jene ohne.

Der Erfolg ist Kopfsache

Ob ein solcher Kurs etwas für einen ist, muss schließlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ist ein schwaches Herz Grund für ein schwaches Hirn?

Erste Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Herzproblemen und der Gehirnleistung

Eine Studie eines Forscherteams des Universitätsklinikums Würzburg hat sich mit der Frage beschäftigt, ob bei an Herzinsuffizienz erkrankten Patienten die Hirnleistung beeinträchtigt wird. Dazu wurden 148 Patienten mittleren Alters mit einer diagnostizierten Herzschwäche zahlreiche kardiologische, neurologische und neuropsychologische Tests durchgeführt. Es wurden EKG und Echokardiographie sowie Herz-Kreislaufuntersuchungen inklusive 6-Minuten Gehtest gemacht. Ausserdem gab es neurologische Untersuchungen mit Ultraschall der Halsgefäße, neuropsychologische Tests und eine Kernsintomografie des Gehirns. Diese Untersuchungen wurden nach einem, drei und fünf Jahren wiederholt.

Ein erster Eindruck durch erste Studie

Dabei stellte sich heraus, dass bei 41 Prozent der Probanden die Reaktionszeit merkbar schlechter wurde und 46 Prozent Defizite im verbalen Gedächtnis aufwiesen. Die Ergebnisse wurden mit einer Österreichischen Schlaganfall Studie von 288 gesunden Patienten gleichen Alters und Geschlechts verglichen.
Die Beeinflussung der kognitiven Leistungsfähigkeit liegt nicht an der Pumpfunktion des beeinträchtigten Herzens, vermerkt die leitende Ärztin Anna Frey in einer Mitteilung des UKW. Das Auffällige war die geringere Ausdauer der Patienten, welche im Gehtest festgestellt wurde.

Weitere Studien sind nötig

Die Studie ist jedoch erst der Anfang eines interessanten Forschungsgebiets. Es besteht jedoch Bedarf an weiteren Studien um die genaueren Zusammenhänge festzustellen und eventuelle Therapien für die Patienten zu entwickeln. Frey warnt jedoch vor einer Pauschalisierung. Es seien 32 Prozent aller Probanden unauffällig gewesen und lediglich 16 Prozent hatten ernsthafte kognitive Störungen zu verzeichnen.